Unser Urlaub 2017 sollte nach Kufstein in Tirol gehen.

Zur Vorgeschichte:

Bei einem großen Geocaching-Treffen in Essen erzählten uns Gleichgesinnte, die mit uns in dem Hotel übernachteten, von einer starken Dosendichte in Kufstein. Bei einem Blick auf die Karte waren wir gleich angestachelt, und von da an stand unser Ziel fest. Eine tolle Ferienwohnung hatten wir auch schnell gefunden.

Als überzeugte Geocacher planen wir unsere Reisen immer so, dass wir auf dem Weg noch ein paar Aufgaben erfüllen können und ein paar tolle Geocaches machen. So auch dieses Mal.

Wie immer wollten wir unsere Karte mit den Landkreisen vervollständigen und hatten dafür längs der Route Caches herausgesucht. Außerdem hatten wir den festen Vorsatz, bei der Tour durch ganz Deutschland die letzten Hauptstädte der Deutschlandtour-Serie zu finden und auf der Rückreise das große Finale zu heben. Diese Serie hat zur Aufgabe, in der Hauptstadt jedes Bundeslandes einen bestimmten Cache zu finden. Für Interessierte: GC192HN. Uns fehlten zu diesem Zeitpunkt noch Saarbrücken, Stuttgart und München. Das Final lag in Nürnberg, also planten wir München für die Rückreise ein.

Die Hinfahrt Teil I

Morgens früh sind wir gestartet bei Sonne und leichtem Nebel über den Feldern. Unser Frühstück verzehrten wir auf der ersten kleinen Pause, die wir machten. Der Beginn unserer Dosensuche begann hinter Northeim. Von hier an haben wir in jedem Landkreis, den wir durchfuhren, einen Geocache gemacht und dabei viele toll gemachte Sachen gefunden. Absolutes Highlight dieses Tages waren 2 Caches an der A5, die technisch super gemacht waren und auch deswegen schon sehr viele Favoritenpunkte bekommen hatten. Danach wurde es langsam Zeit, eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Die Suche verschlug uns nach Lauterecken, wo wir ein ganz familiär und liebevoll geführtes Hotel fanden. Wer mal gucken möchte www.pfaelzer-hof.de

Tag eins der Hinfahrt:

Gesamtstrecke: 715.02 km
Gesamtzeit: 12:43:14

Die Hinfahrt Teil II

In der Nacht hatte es ordentlich geregnet, morgens war es aber wieder trocken, jedenfalls von oben. Der Boden war sehr nass. Nach dem wirklich liebevoll gemachten Frühstück sind wir dann hoch motiviert weitergefahren, um die nächsten herausgesuchten Landkreise zu besuchen. In einem Landkreis überraschte uns heftiger Regen, sodass hier gar nichts ging. Vor Stuttgart landeten wir im Stau, das hat uns sehr viel Zeit gekostet und wir konnten unser Tagesziel nicht mehr erreichen. Gefunden haben wir den Cache in Stuttgart auch nicht, darüber haben wir uns sehr geärgert. Übernachtet haben wir in Böblingen in einem Hotel Nähe unserer Route. Wir konnten uns nicht so wirklich mit dem Nichtfund abfinden, also haben wir uns die Rechnung nochmal vorgenommen und einen Rechenfehler entdeckt. Am nächsten Morgen sind wir zurück nach Stuttgart und konnten die Dose auf Anhieb finden 😬

Tag zwei der Hinfahrt:

Gesamtstrecke: 393.45 km
Gesamtzeit: 12:54:00

Die Hinfahrt Teil III

An diesem Morgen unseres 3. Reisetages schien auch wieder die Sonne, schön. Da machte das Autofahren wieder Spaß. Auch die nächsten geplanten Anfahrten an die Caches liefen wie am Schnürchen. Wir hatten noch eine paar sehr besondere Dosen auf dem Plan, so eine 5/5 Dose in Lörrach, die die Belohnung dafür sein sollte, dass wir alle 16 Bundesländer bereist hatten. Die Location hier war superschön, das hat uns direkt ein Stück Auftrieb gegeben trotz der langen Fahrt hierher. Man konnte von einer Erhöhung auf Lörrach schauen und auch in die Schweiz und nach Frankreich.

Im Anschluss haben wir die Länder auch noch angesteuert, um dort eine Dose zu machen. Allerdings saß uns die Zeit im Nacken, das Navi sagte, wir würden spät in Kufstein ankommen, selbst wenn wir den schnellsten Weg nehmen. Also kein cachen mehr, sondern nur noch Drehzahl. Die Gegend wurde dann schon hügelig, bergauf, bergab und viele Kurven. Das machte richtig Spaß mit dem kleinen Flitzer.

Irgendwann kam der Bodensee in Erscheinung, ein toller Anblick, Wahnsinn. Im Hintergrund waren die schneebedeckten Gipfel der Alpen zu sehen, was für ein Panorama. Dann noch mal ein Stück Autobahn, durch München und schon waren wir in Kufstein. Es war mal wieder spät geworden und es war dunkel, gar nicht so einfach, jetzt das richtige Haus zu finden. Nach einem Anruf hat unsere Vermieterin uns von der Straße eingesammelt.

Ein bisschen Smalltalk und der Tag war zu Ende, anstrengend, aber schön war er.

So wurde die Anreise zu einem einzigartigen Erlebnis, den eigentlichen Urlaub in Kufstein haben wir hier beschrieben.

Tag drei der Hinfahrt:

Gesamtstrecke: 719.34 km
Gesamtzeit: 13:35:19

1 Comment

  1. Janine sagt:

    Tolle Fotos, schön geschriebener Bericht, tolle Geocaches 🙂 Wahnsinns Tour, die ihr dort gemacht habt!

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